Fachbetrieb der Dachdeckerinnung

DACHTEC - Fachbetrieb der Dachdeckerinnung

Folien- /Flachdächer
Foliendächer haben einen schlechten Ruf. Der Volksmund sagt: „Ein Flachdach war schon immer ein Mist und wird immer ein Mist sein“.

Woher kommt das?
Flachdachbauten gibt es schon lange. Die Probleme von Bitumenbahnen  sind hinreichend bekannt. Nachzulesen sind sie hier. Deshalb wurden Folien entwickelt. Man versprach sich davon dauerhaft dichte Flachdächer. Sie wurden früher fast ausnahmslos und werden auch heute noch oft bekiest.

Grundsätzlich gab es dafür fünf Gründe:

Ausgeführte Projekte

Metalldach in Weihenstephan
Das 2.200 qm große Dach wurde nach 43 Jahren fachgerecht von uns gereinigt, ausgebessert und neu beschichtet. Bereits 1964 erfolgte die Erstbeschichtung mit unserem Material. Desweiteren waren wir für die Reparatur bzw. Erneuerung von Anbauteilen wie Dachrinnen und Montage einer umfassenden Tau- benabwehr zuständig.
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DACHTEC - Beschichtung, Reparatur und Erneuerung eines Metalldaches in Weihenstephan bei München

Sanierung von Bitumendachflächen
Über 50.000 m² Dachflächen der Firma Edscha werden von uns nach und nach saniert. Bilder ansehen...

DACHTEC - Sanierung von Bitumendachflächen der Firma Edscha

Beratung /Information
Gerne beraten wir Sie unverbindlich uns freuen uns auf Ihre Anfrage.

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Schutz vor Windsog: Da es eine mechanische Befestigung auf der Fläche noch nicht gab, die Klebetechnik noch in den Kinderschuhen steckte und für Folien gänzlich unbekannt (weil noch nicht erfunden) war, bestand die Gefahr, dass die Dachhaut, welche ja lose lag, durch Windsog abgehoben und zerstört würde.

Schutz vor UV-Strahlung: Für viele Billigfolien ist dies ist auch heute noch ein Thema: Infolge der Sonnen- einstrahlung verflüchtigen sich monomere Weichmacher in der Folie. Dadurch verhärtet die Folie, zieht sich zusammen (Schrumpfung) und reißt schließlich.

Temperaturausgleich: Da die Kosten für Heizöl vor 30 - 40 Jahren nach heutigem Maßstab spottbillig war, wurde die Dachdämmung vernachlässigt. Meist (wenn überhaupt) wurde nur eine fünf bis acht Zentimeter dicke Schicht aus einer Kork- /Bitumenmischung mit oder ohne Aluminium oder Styroporplatten in derselben Stärke verbaut. Man kennt Folgendes vom Sandstrand: Bei Sonneneinstrahlung wird der Sand so heiß, dass man nicht mehr barfuß laufen kann. Wenn man nun die obere Sandschicht (drei bis fünf Zentimeter) entfernt, ist der darunter liegende Sand kühl.

Brandschutzlage: Da viele Folien keine Brandschutzausrüstung haben, übernahm die Bekiesung diesen. Für viele Folien gilt dies heute noch.

Wasserrückhalt: Durch die Bekiesung erfolgt die Dachentwässerung verzögert. Das Regenwasserkanal- system wird dadurch nicht so schnell überlastet.

Auch wir waren lange keine Freunde von Foliendächern. Wie bei vielen komplexen Lösungen liegt jedoch auch hier der Teufel im Detail. Wir vertreten heute den Standpunkt, dass  Foliendächer sehr wohl ihre Berechtigung haben. Dies gilt vor allem für verklebte Aufbauten.

Gründe: Der Dachaufbau eines Warmdaches im Flachdachbereich sieht  von unten nach oben im Allgemeinen folgendermaßen aus:  Untergrund: Betondecke oder Tragschale aus Trapezblechprofil. Darauf die Dampfsperre, darauf die Dämmung und dann die Abdichtung.

Mechanische Befestigungssysteme haben Nachteile: Die Befestigung erfolgt mittels Schrauben, die durch das komplette Dachschichtenpaket (Dämmung und Dampfsperre!) geschraubt werden. Den ungünstigen Thermenverlauf  (Kondenswasser bildet sich durch den Taupunkt an der Befestigungsschraube mit der Folge von Feuchtigkeitseintrag in die Dämmung und Korrosion der Befestigung!) kann man nur mit geeigneten Kunststoffbefestigern begegnen.

Wenn die Dachhaut eine mechanische Beschädigung erleidet (Sturmmitbringsel, Glasscherben, Vogelpick, Un- achtsamkeit bei Montagen jeder Art etc.),  gelangt Regenwasser unter die Abdichtung, welche ja hinterläufig ist. Wenn es unten tropft, ist meist die Dämmung schon arg in Mitleidenschaft gezogen und im schlimmsten Fall abgesoffen (vor allem, wenn es sich dabei um Mineralwolle handelt).

In unseren Augen ist eine mechanische Befestigung deshalb eine - gelinde gesagt - problembehaftete, besser deutlich gesagt - kranke Konstruktion. (Der Dachdecker macht Löcher in die Dampfsperre, das muss man sich mal vorstellen)!

DACHTEC - Folien- /Flachdächer - Verklebte Aufbauten
DACHTEC - Folien- /Flachdächer - Schutz vor UV-Strahlung
DACHTEC - Folien- /Flachdächer - Temperaturausgleich
DACHTEC - Folien- /Flachdächer - Brandschutzlage
DACHTEC - Folien- /Flachdächer - Wasserrückhalt
DACHTEC - Folien- /Flachdächer - Schutz vor Windsog

Abhilfe: Verklebte Aufbauten
Dachaufbau: Nach der Reinigung des Untergrundes wird ein Voranstrich aufgebracht. Anschließend wird die Dampfsperre vollflächig verklebt. Diese ist die erste Abdichtungsschicht. Jetzt kann es schon mal regnen. Nun wird sich zeigen, ob gewissenhaft gearbeitet wurde. Darauf wird das Dämmschichtpaket verklebt. Ja - verklebt! Es gibt bombastische Kleber. Mittlerweile dürfte sich herumgesprochen haben, dass sowohl im Fahrzeugbau, als auch in der Luftfahrt (ganze Flugzeugteile werden schon geklebt) Klebstoffe auf dem Vormarsch sind.

Und auf die Dämmung wird dann die Dachbahn (auf den Bahnen ist die Klebeschicht bereits aufkaschiert) aufgebracht und verschweißt. Wenn man jetzt mit einem Pickel, einem Zimmererhammer oder einem ähnlichen Gegenstand die Folie massiv verletzt, dann steht eben das Wasser in der EPS (Styropor)- oder PUR-Dämmung. Mehr passiert da erst mal nicht. Da die Folie vollflächig mit dem Untergrund verklebt ist, kann es zu keiner Hinterläufigkeit (Wasserverteilung unter der Abdichtung) kommen.

Im Übrigen ist jeder gut beraten, wenn er für seine Dachfläche einen Wartungsvertrag abschließt. Mehr darüber erfahren sie hier.
 


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